Private Krankenversicherung besser?

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es nunmehr die private Krankenversicherung. Nach vielen Höhen und Tiefen gibt es heute eine strukturierte und dauerhafte Existenz mit 24 Aktiengesellschaften und 19 Versicherungsvereinen. Versichert sind Beamte, Selbstständige oder nicht obligatorisch gesetzlich Versicherte. Hier spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle, auch wechseln Versicherte in die private Krankenversicherung, die aufgrund der Höhe ihres Einkommens aus der gesetzlichen Versicherungspflicht ausscheiden.

In der privaten KV bezahlt der Versicherte einen Beitrag unabhängig von der Höhe seines Einkommens und kann zwischen einer Vollversicherung, Teilversicherung oder Zusatzversicherung entscheiden. Die Berechnung der Beiträge für Versicherte errechnen sich nach Eintrittsalter, Berufsgruppe, Gesundheitszustand und der tariflichen Leistungen. In der Berufsgruppe wird zum Beispiel auf das bestehende Risiko eingegangen, die der Beruf mit sich bringt. Tarifliche Leistungen ergeben einen höheren Beitrag, wenn man als Versicherter zum Beispiel eine Chefarzt-Behandlung haben möchte. Der Gesundheitszustand kann auch Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse mit sich bringen oder auch zur Ablehnung der Aufnahme in die private Krankenversicherung führen. Hier wird aber gesondert und zugunsten der Versicherten genau geprüft.
Die private Krankenversicherung bringt hohe Leistungen zu einem stabilen Beitrag, der die Versicherer im Alter vor höheren Beiträgen schützt. Durch ihre Flexibilität kann man sich für einen Tarif entscheiden und dabei auf vollen Versicherungsschutz vertrauen.